Baumeister

Wehrturm

Des Ritters von Norgis

Bauplan
Dieser Wehrturm wurde für den Ritter von Norgis entwurfen, und dient Ihm und seiner Frau als Rückzugsburg im Krieg (der Ritter liegt relativ häufig mit seinen Nachbarn im Krieg). Mit Blick nach Osten an einen steilen Hang gebaut kann der Turm von einer Handvoll Bewaffneter auch gegen eine Übermacht leicht verteidigt werden. Der Turm besitzt einen Keller und fünf überirdische Geschosse, die im folgenden einzelnd Beschrieben werden.

Der Plan ist nach Osten ausgerichtet, wohin der Berghang steil abfällt (auf dem Bild nicht zu erkennen). D.h. Norden befindet sich auf dem Plan links. Bis zur Spitze ist der Turm etwa 15 Meter hoch, und der Berg steigt hinter ihm gen Nordwesten weiter steil an. Nur ein schmaler Pfad führt zu dem zwei Meter breiten Tor, breit genug für einen kleinen Karren, aber auf langer Strecke gut Einsehbar für Bogenschützen im Turm.
Außer den verschiedenen Treppen, verbindet ein System von Falltüren die Räume im Turm. Die Falltüren sind versetzt angebracht, und über jeder befindet sich ein Flaschenzug. So können Truhen, Fässer und andere Waren vom Lager im Keller bis in den dritten Stock gehieft werden.


4. Stock - Großer Saal

Im obersten Stockwerk des Turmes befindet sich nur ein einziger Raum, der große Saal. Er ist über eine Wendeltreppe mit der Küche im dritten Stock verbunden und mit einer gewöhnlichen Holztreppe mit den Schlafgemächern im vierten Stock. Der Saal besitzt Fenster zu allen vier Seiten, und zusätzliche Schiessscharten für Kriegszeiten.


3. Stock - Schlafgemächer

Zwischen Küche und großem Saal befindet sich der großzügige Schlafraum des Ritters und seiner Frau. Der Raum besitzt große Fenster nach Osten zur aufgehenden Sonne, einen eingenen Abort an der Nordseite des Turmes und ist im Winter der wärmste Raum im Turm. Er ist nur über die Hauptreppe zugänglich, und durch seine Lage bei Angriffen bestens geschützt, den unter den Fenstern geht es 30 Meter fast senkrecht in die Tiefe. Über eine Falltür können auch große Kisten und Fässer aus der Küche geholt werden.


2. Stock - Küche und Arbeitsraum

Der zweite Stock des Turmes birgt die Küche und den Arbeitsraum des Ritters. Der Arbeitsraum besitzt ein großes Fenster nach Osten und einen kleinen Balkon nach Süden, der für die Verteidigung eine nicht unwichtige Rolle spielt. Über die Wendeltreppe ist er mit der Küche, dem großen Saal und den Schlafräumen der Wachen verbunden.
Die Küche ist ein enger und finsterer Raum. das einzige Tageslicht fällt durch ein kleines Loch in der Westseite zwischen dem Herd und dem Brunnenloch. Durch dieses Loch kann mit einem Eimer Wasser durch einen engen Schacht aus dem Brunnen im Keller geholt werden. Da der Koch in der Küche auch sein Bett hat, und der Abort der Bediensteten von hier abgeht, verlässt der Koch sein dunkles Reich fast nie.


1. Stock - Obere Wachräume

Im Stockwerk über der Eingangshalle befindet sich der Schlafraum der Wachen, und der Wachraum der Pforte. Der Schlafraum wird nur durch zwei schmale Schießscharten in der Ostwand erhellt. Eine Treppe führt herab in die Wachkammer der Eingangshalle, und über die Wendeltreppe lassen sich die Küche und der große Saal in der Spitze des Turms erreichen. Über dem Eingang zur Wendeltreppe befindet sich eine Falltür zur Küche.
Der Wachraum über der Pforte besitzt zwei Fenster, die mit dicken, eisenbeschlagenen Läden verschlossen werden können. Durch zwei Falltüren im Boden können nicht nur Waren gehoben, sondern auch Angreifer mit Unflat und kochendem Wasser begossen werden.


EG - Eingangshalle mit Wachstube

Durch zwei massive Tore gelangt man in die hohe Eingangshalle, in der auch die Hauptreppe endet. In den Keller führt von hier eine Wendeltreppe an der Nordseite, und eine Falltür direkt hinter dem zweiten Tor. Eine zweite Tür in der Eingangshalle führt in eine Wachstube. Dieses Stockwerk ist einen guten Meter höher als die übrigen Räume des Turmes, und die Mauern sind hier mit rund zwei Metern am stärksten.


Keller - Verließ und Lager

Der Keller bietet genug Raum für Vorräte, zwei Zellen, eine Kammer mit dicken Mauern und schwerer Tür und einen Brunnen. Der Brunnnen ist finster und unheimlich. Über ihm in der Decke befindet sich ein Loch, das das Ende eines immer schmaleren Schachtes markiert, der schließlich in der Küche endet. Der Kerkermeister hat sein Bett in dem vergitterten Lagerraum aufgeschlagen.